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Signal-Rausch-Verhältnis

Als Signal-Rausch-Verhältnis wird das Verhältnis des eigentlich informationstragenden Signals gegenüber dem nicht-informationstragenden Rauschen verstanden.

Je größer das Störsignal (Rauschen) im Verhältnis zum Messsignal (eigentliches Bild), um so schlechter und undeutlicher ist das Bild. Ein gutes Signal-Rausch-Verhältnis ist insofern die Grundlage guter Bildqualität.

Um das Signal-Rausch-Verhältnis zu verbessern, kann entweder die Signalstärke durch eine Steigerung der Dosis erhöht werden. Oder es wird ein besserer Detektor eingesetzt, der in der Lage ist, die Informationen – beim Röntgen die Röntgenquanten – besser aufzufangen und zu verarbeiten, wodurch wiederum das Signal besser wird.

Mit einem neuen Detektor mit einer besseren Signalausbeute kann der Anwender im Sinne des Strahlenschutzes selbst entscheiden: Möchte er bei gleicher Dosis eine höhere Bildqualität oder bei gleicher Bildqualität die Dosis senken.

Siehe auch: Rauschen

Signalqualität

Die Signalqualität ist ein Baustein, der zur Abbildungsqualität beiträgt. Je besser ein Informationssignal – in der Radiologie das Bildsignal – , um so besser ist die Voraussetzung für eine gute Abbildung. Die Signalqualität wird wesentlich beeinflusst von der Dosis und der Güte des Bildempfängersystems und – bei modernen digitalen Anlagen nur unwesentlich – vom potenziellen Informationsverlust im Rahmen der Informationsverarbeitung. Sowohl die Dosis als auch die Güte des Bildempfängersystems sind wesentliche Faktoren, die zu einem mehr oder weniger guten Signal-Rausch-Verhältnis beitragen.

Jedes Quant mehr ist potenziell ein Quant mehr am Bildempfängersystem. Erreichbar durch eine höhere Dosis – oder durch ein besseres Bildempfängersystem. Denn je mehr Quanten vom Bildempfängersystem aufgenommen und verarbeitet werden können – je höher seine Signalausbeute – , um so besser ist das resultierende Gesamtsignal.