A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T Ü V W Z

mA

mA steht für Milliampere und gibt an, wie groß der Röhren- bzw. Heizstrom der Röntgenröhre ist. Der Röhren- oder Heizstrom ist der Strom der Elektronen von der Kathode zur Anode, der dadurch entshet, dass Strom mit geringer Spannung an der Kathode angelegt wird und in der vakuumierten Röntgenröhre zur Freisetzung von Elektronen führt. Mit dem Heizstrom werden folglich indirekt die Anzahl der von der Röntgenröhre emittierten Röntgenquanten reguliert. Je höher der Heizstrom, um so mehr Elektronen werden zur Anode hin beschleunigt und um so mehr Röntgenstrahlen werden an der Anode erzeugt. Mit den mA wird folglich die Quantität der Röntgenstrahlung variiert.

mAs

mAs steht für Milliampere-Sekunden und ist das Produkt aus dem Strom in mA – also der Menge freigesetzter Röntgenquanten pro Zeiteinheit – und der Zeit, die die Röntgenröhre strahlt bzw. in der Elektronen in der entsprechenden Menge bzw. Dichte freigesetzt werden.

Da die Gesamtmenge der freigesetzten Elektronen bestimmt, wie viele Röntgenquanten an der Anode freigesetzt werden können, ist das Strom-Zeit- oder mAs-Produkt eine Einheit, mit der die Gesamtmenge freigesetzter Röntgenquanten definiert wird, die bspw. für die Belichtung eines Bildes aufgewendert wurde.

Massenzahl

Die Massenzahl gibt die Anzahl an Nukleonen, also die Zahl der Kernteilchen wieder – bestehend aus positiv geladenen Protonen und nicht geladenen bzw. neutralen Neutronen.

medizinische Dokumentation

Unter medizinischer Dokumentation versteht man alle im Rahmen einer medizinischen Untersuchung oder Behandlung anfallenden und dokumentierten Daten. Sie reichen von einer handschriftlichen Anamnesenotiz und der Pflegeakte auf Station bis zu Dokumenten, die von Geräten in standardisierter Form ausgegeben werden – EKG, Laborbericht, Röntgenbild, Bestrahlungsdokumentation u. a.m.

medizinische Indikation

Die medizinische Indikation stellt die Notwendigkeit einer Maßnahme aus Sicht einer entsprechend kompetenten medizinischen Fachkraft fest. Den verschiedenen Berufsgruppen können entsprechend ihrer Qualifikationen unterschiedliche Kompetenzen zur Indikationsstellung eingeräumt werden.

Im Rahmen des Strahlenschutzes mus rechtlich die rechtfertigen Indikation der der medizinischen Indikation unterschieden werden.

Siehe rechtfertigende Indikation.

medizinische Leitlinie

Medizinische Leitlinien sind systematisch entwickelte Empfehlungen, die Ärzte, Angehörige anderer Gesundheitsberufe und Patienten dabei unterstützen sollen, angemessene Entscheidungen zur Gesundheitsversorgung für spezifische klinische Umstände zu treffen. Sie sind – anders als Richtlinien – nicht bindend, gelten aber im Regelfall und diesen daher zunächst als Maßstab einer regelrechten Behandlung. Das Handeln darf im Einzelfall von der Leitlinie abweichend angepasst werden; es empfielht sich jedoch eine Dokumentation der Gründe

Wenn Leitlinien also zwar nicht bindend sind, so spiegeln sie doch den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft wieder und sind insofern zumindest ein Maßstab, der justiziabel eingesetzt werden kann.

In Deutschland werden viele medizinische Leitlinien durch die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und spezifische Leitlinien zur Qualitätssicherung von der Bundesärztekammer herausgegeben.

Mikrokalk

Im Brustdrüsengewebe kann Mikrokalk (Durchmesser von 0,1 bis 0,2 mm) entstehen, der mit der Mammographie detektiert werden sollte. Damit dies gelingt, müssen Mamographiesysteme (vom Detektor bis zum Monitor) über eine entsprechende Güte, insbesondere über eine entsprechende Ortsauflösung vergügen.

Etwa 40 % des mammographisch nachweisbaren Mikrokalks ist karzinombedingt und insofern wichtiger Hinweisgeber.

Milliampere

siehe mA

Mitochondrium

Das Mitochondrium ist das Kraftwerk der Zelle. Im Mitochondrium wird mit der oxidativen Phosphorylierung zellulär verwertbare Energie gewonnen bzw. freigesetzt, die dann in Form energiereicher Substanzen für die anderen Zellbausteine zur Verfügung gestellt werden kann.

Mitose

Die Mitose bezeichnet den Vorgang der Zellkernteilung als Bestandteil der Zellteilung (M-Phase im Zellzyklus). Die Mitose ist besonders anfällig für Störungen von außen, weil in der Phase der Zellteilung DNA zeitweise lediglich als Einzelstrang vorliegt, so dass Schäden nicht sicher behoben werden können.