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Sievert

Der Begriff des Sievert (Sv) beruht auf dem schwedischen Mediziner und Physiker Rolf Sievert und ist eine Masseinheit für die Äquivalentdosen. Das Sievert wird also dann verwendet, wenn die Energiedosis unter Berücksichtigung der biologischen Schädigungspotenz der verwendeten Strahlenart normiert wurde. Das Sievert bildet dadurch unmittelbar das biologische Risiko stochastischer Schäden  im Niedrigdosisbereich bis 1 Sv ab.

Mit den Risikokoeffizienten (z.B. Krebsmortalitätskoeffizient von 5%/Sv) lässt sich bspw. auf Grundlage der effektiven Dosis errechnen, wie viele Personen bei einem Kollektiv, das mit einer bestimmten Dosis exponiert wurde, mehr an Krebs sterben, als bei einem nicht exponierten Kollektiv.

Signal-Rausch-Verhältnis

Als Signal-Rausch-Verhältnis wird das Verhältnis des eigentlich informationstragenden Signals gegenüber dem nicht-informationstragenden Rauschen verstanden.

Je größer das Störsignal (Rauschen) im Verhältnis zum Messsignal (eigentliches Bild), um so schlechter und undeutlicher ist das Bild. Ein gutes Signal-Rausch-Verhältnis ist insofern die Grundlage guter Bildqualität.

Um das Signal-Rausch-Verhältnis zu verbessern, kann entweder die Signalstärke durch eine Steigerung der Dosis erhöht werden. Oder es wird ein besserer Detektor eingesetzt, der in der Lage ist, die Informationen – beim Röntgen die Röntgenquanten – besser aufzufangen und zu verarbeiten, wodurch wiederum das Signal besser wird.

Mit einem neuen Detektor mit einer besseren Signalausbeute kann der Anwender im Sinne des Strahlenschutzes selbst entscheiden: Möchte er bei gleicher Dosis eine höhere Bildqualität oder bei gleicher Bildqualität die Dosis senken.

Siehe auch: Rauschen

Signalqualität

Die Signalqualität ist ein Baustein, der zur Abbildungsqualität beiträgt. Je besser ein Informationssignal – in der Radiologie das Bildsignal – , um so besser ist die Voraussetzung für eine gute Abbildung. Die Signalqualität wird wesentlich beeinflusst von der Dosis und der Güte des Bildempfängersystems und – bei modernen digitalen Anlagen nur unwesentlich – vom potenziellen Informationsverlust im Rahmen der Informationsverarbeitung. Sowohl die Dosis als auch die Güte des Bildempfängersystems sind wesentliche Faktoren, die zu einem mehr oder weniger guten Signal-Rausch-Verhältnis beitragen.

Jedes Quant mehr ist potenziell ein Quant mehr am Bildempfängersystem. Erreichbar durch eine höhere Dosis – oder durch ein besseres Bildempfängersystem. Denn je mehr Quanten vom Bildempfängersystem aufgenommen und verarbeitet werden können – je höher seine Signalausbeute – , um so besser ist das resultierende Gesamtsignal.