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Neutron
Neutronen sind nicht geladene Kernteilchen. Die Anzahl der Protonen (positiv geladenen Kernteilchen) und Neutronen ergibt gemeinsam die Massenzahl.
Niedrigkontrast
Unter Niedrigkontrast wird die bildiche Differenzierung von flächigen Strukturen mit geringen Absorptionsunterschieden verstanden.
Niedrigkontrastauflösung
Unter Niedrigkontrastauflösung versteht man die Fähigkeit, ein relativ grosses Objekt, das nur einen geringen Dichteunterschied zu seiner Umgebung aufweist, darzustellen. Die Niedrigkontrastauflösung ist durch das Rauschen limitiert. Je homogener sich der Hintergrund darstellt, desto höher ist das Kontrastauflösungsvermögen.
In der konventionellen Radiographie ist ein Dichteunterschied von zirka 10% nötig, um den Kontrast aufzulösen. In der Computertomographie reicht ein Dichteunterschied von zirka 0.5%.
Die Niedrigkontrastauflösung kann durch Kontrastmittel verbessert werden.
Die Kontrolle der Niedrigkontrastauflösung eines Systems erfolgt mit einer Grauwerttreppe.
Noxe
Unter einer Noxe versteht man jede Art von potentiell schädlichen Einflüssen physikalischer, chemischer oder biologischer Art.
Nuklid
Nuklide sind eine durch die Ordnungszahl (= Protonenzahl) und die Massenzahl ( = Neutronenzahl) definierte Atom- bzw. Atomkernsorte.
Sind Nuklide instabil, so zerfallen sie. Beim diesem Zerfall wird Energie in Form von Wärme und/oder ionisierender Strahlung als Neutronenstrahlung, Alpha- oder Betastrahlung und/oder auch als Gammastrahlung freigesetzt. Mit dem Zerfall wechselt die Materie zu einem anderen Nuklid.
Nutzstrahl
Der Nutzstrahl ist der Anteil des Röntgenstrahls, der für die Bilderzeugung – beim Röntgen mit dem Lichtvisier identisch – genutzt wird.
Neben dem Nutzstrahl kommt es zum Austritt von Extrafokal- und Leckstrahlung.
Siehe Extrakokalstrahlung und Leckstrahlung.
