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C-Bogen

Der C-Bogen ist ein Röntgengerät für Durchleuchtungen und Einzelaufnahmen, bei dem Röhre und Detektor an einem C-bogenförmigen Arm einander gegenüberliegend montiert sind. Aufgrund der Bauweise mit üblicherweise fixem Abstand von Röhre und Detektor ist zur Einstellung kein großer Positionierungsaufwand des Detektors erforderlich. Außerdem ist die maximale Blendenöffnung vorgegeben und eine Belichtung über die Formatgrenzen hinweg ausgeschlossen. C-Bögen kommen insbesondere im Operationssaal bspw. im Rahmen von Osteosynthese-Op´s zum Einsatz.

Chromosomen

Chromosomen sind im Zellkern liegende Makromolekülkomplexe, bestehend aus DNS (Desoxyribonukleinsäuren). In den Chromosomen liegen die Gene (Erbinformationen).

Der Mensch besitzt 23 Chromosomenpaare; davon sind 22 homolog (gleichartig) und 1 heterolog (unterschiedlich). So besitzt die Frau als 23. Chromosomenpaar zwei X Chromosomen und der Mann ein X und ein Y Chromosom.

Comptoneffekt

Beim Comptoneffekt handelt es sich neben dem Photoeffekt um einen der beiden entscheidenden Effekte, die zur Schwächung des Röntgenstrahls bei der Untersuchung mit Röntgenstrahlen beiträgt.

Beim Comptoneffekt kommt es zunächst zur Absorption des Photons durch ein Elektron der Atzomhülle des bestrahlten Materials. Da es sich jedoch um ein Photon niedriger bis mittlerer (und nicht sehr niedriger) Energie handelt, behält das Elektron nur so viel der Energie, dass es sich aus dem Atom lösen kann; die restliche Energie wird als neues, energieärmeres und “gestreutes” Photon (von der Richtung nicht den Weg des urspünglichen Photons fortsetzens) abgegeben.

Gestreute Photonen machen die Streustrahlung aus.

Siehe auch Streuung und Streustrahlung.

Computertomographie

Bei der Computertomographie (CT) handelt es sich um ein radiologisches Verfahren, bei dem die Röntgenröhre um das Untersuchungsobjekt kreist. Auf dem Weg durch das Objekt wird die Röntgenstrahlung – wie beim konventionellen Röntgen – teils absorbiert und gestreut, also geschwächt. Auf der der Röhre gegenüberliegenden Seite wird mit Detektoren die verbleibende Dosis gemessen. Auf Grundlage vieler Dosiswerte kann durch computergestützte Rechenoperationen auf die punktuelle Schwächung der Röntgenstrahlung im Objekt geschlossen werden, die im Bild in Form von Grauwerten wiedergegeben wird.

Entwickelt wurde das Verfahren von Godfrey Hounsfield, weshalb die Grauwertskala der Computertomographie in Hounsfield-Einheiten angegeben wird.

Hounsfield erhielt für seine Entwicklung 1979 den Nobelpreis für Medizin.

Contergan

Contergan mit dem Wirkstoff Thalidomid hat Ende der 1950er bis Anfang der 1960er Jahre bei der Einnahme durch Schwangere in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten zu teratogenen Schäden geführt. Typisch sind beidseitige verkürzte oder fehlende Anlagen der Arme und Beine.

Der Wirkstoff hat eine immunmodulatorische, antophlogistische und antineoplastische Wirkung (wohl durch die Hemmung der Angioneognese, also die Neubildung von Gefäßen). Er wird heute bei der Therapie des Multiplen Myeloms eingesetzt.

Coulombfeld

Die Coulombkraft bzw. das Coulombfeld resultiert aus den positiv geladenen Kernteilchen, den Protonen. Sie führen – ihrer Anzahl entsprechend – zu einer mehr oder weniger großen positiven Ladung des Atomkerns, die ihrerseits auf die Umgebung wirkt und in Wechselwirkung tritt mit geladenen Teilchen der Umgebung. Solche sind bspw. die Elektronen. Sie werden vom Coulombfeld angezogen und in der Atomhülle gehalten oder – wenn sie von außen in die Atomhülle fliegen – abgebremst (siehe auch Bremsstrahlung).

Coulombkraft

Siehe Coulombfeld

Crookes‘sche Röhre

Die Crookes‘sche Röhre besteht aus einer teilvakuumierten Glasröhre mit Aluminium-Kathode und Anode, die typischerweise die Form eines Malteserkreuzes hatte.

Die Röhre wurde für die Erforschung der Gasentladung und der Kathodenstrahlen (Elektronenstrahl, Teilchenstrahlung) genutzt.

CT

siehe Computertomographie

CT-Dosisindex

Der Computed Tomography Dose Index (CT-Dosisindex), abgekürzt CTDI, ist eine Messgröße aus der Dosimetrie, die speziell für die Berechnung der Strahlenexposition des CT entwickelt wurde. Der CTDI entspricht der Energiedosis in mGy, die in einem angenommenen, rechteckigen Profil, der theoretischen Schichtdicke des CTs, absorbiert worden wäre. Die Dosisanteile, die aus einem Überstrahlen der Schichtränder zustande kommen, werden zur eigentlichen Schichtdosis hinzu addiert. Somit stellt der CTDI eine “an der Realität korrigierte” Bruttodosis dar.