Belichtungszeit

Als Belichtungszeit wird die Zeit verstanden, in der Strahlung zur Anfertigung einer Röntgenaufnahme exponiert wird. Beim konventionelle Röntgen wird auch der Begriff der Exposiionszeit verwendet, angegeben in ms (Millisekunden). Sie ist als Bestandteil des Strom-Zeit-Produkts unmittelbar dosisrelevant. Eine Erhöhung der Expositionszeit führt zur direkt proportionalen Erhöhung der Dosis. Lange Belichtungszeiten erhöhen das Risiko des Auftretens von Bewegungsunschärfe und Bewegungsartefakten. Im Sinne der Bildqualität werden durch die Leitlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung in der Röntgendiagnostik maximal zugelassene Expositionszeiten (obere Grenzwerte) genannt. Bei der Thoraxaufnahme des Erwachsenen werden Expositionszeiten von bis maximal 20 ms gefordert. Bei Kindern wird die Expositionszeit für die Thoraxaufnahme auf max. 5 ms begrenzt.

Von der Belichtungszeit zu unterscheiden ist die Durchleuchtungszeit.