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Kontrast

Unter Kontrast wird die Differenzierbarkeit von nebeneinanderliegenden Strukturen verstanden, die sich mit unterschiedlichem Grauwert darstellen.

Siehe auch: Objektkontrast, Niedrigkontrast und Hochkontrast.

Kontrollbereich

Der Kontrollbereich ist ein definierter Strahlenschutzbereich, in dem die effektive Dosis beruflich strahlenexponierter Personen mehr als 6 mSv pro Jahr betragen kann. Ein spezieller Bereich innerhalb des Kontrollbereichs ist der Sperrbereich, in dem eine Ortsdosisleistung von mehr als 3 mSv pro Stunde auftreten kann.

Soweit Strahlenquellen abgestellt werden können, gilt der Kontrollbereich nur für den Zeitpunkt des Betriebs, also beim Röntgen während des Auslösens der Strahlung.

Im Kontrollbereich müssen persönliche Strahlenschutzmittel eingesetzt werden.

Wie auch sonst in Strahlenschutzbereich, unterliegen beruflich tätige Personen, die sich im Kontrollbereich aufhalten, der  amtlichen Personendosimetrie.

Für den Kontrollbereich bestehen Zutrittsbeschränkungen. Der Kontrollbereich muss deutlich sichtbar gekennzeichnet sein (bspw. mit “Kontrollbereich – Achtung Strahlung” oder “Vorsicht Röntgen – Kein Zutritt”).

Kontrollbereich beim C-Bogen

Üblicherweise erstreckt sich der Kontrollbereich bei einem C-Bogen zwischen 3,5 bis 4,5 m um die Röhre herum. Der Radius ist am Gerät (z. B. mit einem Aufkleber an der Röhre) vermerkt. Sinnvoll kann es sein, aus praktischen Gründen den Raum der Anwendung – also bspw. den Operationssaal – insgesamt als Kontrollbereich auszuweisen. Im Zusammenhang mit einem Kontrollbereich sind die Vorschriften der Kennzeichnung und der Betretungsregelung sowie die Vorschriften des Schutzes und der Überwachung der beruflich strahlenexponierten Personen zu beachten.

Siehe: Kontrollbereich

Koronarangiographie

Bei der Koronarangiographie handelt es sich um eine kontrastmittelgestützte, unter Durchleuchtung durchgeführte Darstellung der Herzkranzgefäße. Hier erfolgt in vielen Fällen auch eine Ballondilatation verengter Gefäße (PTCA) ggf. mit Stent-Implantation. Insbesondere dann, wenn eine Intervention an den Gefäßen nötig ist, ergeben sich mit der Koronarangiographie relativ lange Untersuchungs- und Durchleuchtungszeiten. Und da in Anbetracht der notwendigen Darstellung sehr kleiner Gefäße eine hohe Ortsauflösung erforderlich ist, führt die Koronarangiographie zu relativ hohen Strahlenexpositionen.

In einer Zusammenfassung eines Artikels von E. Kuon (Strahlenexposition in der invasiven Kardiologie Volume 3, Number 3, 245-256, DOI: 10.1007/s12181-009-0175-4) heißt es: “Eine state of the art dosisreduzierende Untersuchungstechnik und eine optimierte ortsfeste und individuelle Bleiabschirmung erlaubt Patienten-Dosisflächenprodukte (DFP) von 10 % und Untersucherexpositionen <1 % üblicher Werte in der invasiven Kardiologie sowie effektive Patientendosen weit unterhalb der Strahlenexposition kardialer MSCT. Diagnostisch hinreichende Bilderanzahl, Kollimation und interventionell hinreichende Bildqualität sind dosisreduzierend jeweils deutlich effizienter als die Minimierung der Durchleuchtungszeit: empfohlener Zielwert für radiographisches DFP/Bild wie fluoroskopisches DFP/s ist <20mGy x qcm. PA- und RAO-Angulationen sind insbesondere für Linkskoronar- und LV-Darstellung sehr strahlenschonend, dies jedoch nur unter Beherrschung konsequenter Einblendung. Eine selbstkontrollierende Optimierung von fluoroskopischem und radiographischem DFP, Bilderanzahl sowie Durchleuchtungszeit ist dosisreduzierend weit effizienter als eine Überwachung derzeit überhöhter oberer Referenzwerte.”

Körperdosis

Die Körperdosen gehören zu den Schutzgrößen und somit zu den Äquivalentdosen.

Zu den Körperdosen gehört die Organdosis und die effektive Dosis. Die Einheit der Körperdosis ist J/kg mit dem speziellen Namen Sievert (Sv).

Korpuskel

Korpuskel ist zunächst lediglich ein aus dem Lateinischen abgeleiteter Begriff für Körperchen. Unter Korpuskel werden im Rahmen von Atommodellen Teilchen verstanden, aus denen Atome bestehen. Hierzu können Protonen, Neutronen und Elektronen gezählt werden.

Sind Korpuskel Bestandteil bzw. Grundlage von Strahlung, so spricht man bei dieser Strahlung von Korpuskular- oder Teilchenstrahlung.

Noch kleiner sind wiederum Teilchen, die die Korpuskel bilden. Sie werden Elementarteilchen genannt. Zu ihnen gehören bspw. die Quarks.

kosmische Strahlung

Unter kosmischer Strahlung wird all jene Strahlung zusammengefasst, die uns aus dem Weltall erreicht. Da sie auf dem Berg – der Strahlenquelle näher – größer ist, als auf Höhe des Meeresspiegels, wird sie auch Höhenstrahlung genannt.

Die kosmische Strahlung setzt sich zusammen aus extragalaktischer Strahlung (von außerhalb unseres Sonnensystems), galaktischer Strahlung (aus unserem Sonnensystem) und Solar- bzw. Sonnenstrahlung (die von unserer Sonne stammt).

Die Erde schützt sich selbst vor der von extern auf sie ausgerichtete Strahlung. Dies geschieht durch die Magnetosphäre, das Magnetfeld um die Erde, das geladene Teilchen ablenkt sowie diurch die gasförmige Atmosphäre, in der von außen eindringende Teilchen reagieren können und an Enerie verlieren, bevor sie die erdoberfläche erreichen.

kV

siehe: Kilovolt

KV

Siehe: Kassenärztliche Vereinigung

KZV

Siehe Kassenzahnärztliche Vereinigung