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diagnostischer Referenzwert

BfS Diag Referenzwerte

Die diagnostischen Referenzwerte werden vom Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht. Sie können und sollen für jeden Anwender ein Maßstab sein, an dem eigene Untersuchungen im Hinblick auf die resultierende Strahlenexposition und damit den realisierten Strahlenschutz überprüft werden können. Die diagnostischen Referenzwerte sind wie folgt definiert: “Dosiswerte für typische Untersuchungen mit Röntgenstrahlung, bezogen auf Standardphantome oder auf Patientengruppen mit Standardmaßen, mit für die jeweilige Untersuchungsart geeigneten Röntgeneinrichtungen und Untersuchungsverfahren.” Es handelt sich also nicht um Grenzwerte, sondern übliche Obergrenzen, die im Normalfall eingehalten werden sollen und vielfach mit moderner Technik sogar unterschritten werden können. In begründeten Fällen ist es aber auch erlaubt, sie zu überschreiten (z.B. bei einem korpulenten Patienten).

Die diagnostischen Referenzwerte werden von der Ärztlichen Stelle im Rahmen der Qualitätssicherung als Maßstab zur Begutachtung der Untersuchungen herangezogen.

DICOM

DICOM ist die entscheidende Grundlage für die digitale Bildarchivierung in medizinischen Einrichtungen – umgesetzt mit einem PACS – dem Picture Archiving and Communication System. DICOM ist die Abkürzung für Digital Imaging and Communications in Medicine. Dabei handelt es sich um einen offenen – und dem Fortschritt der Technik entsprechend immer wieder zu überarbeitenden – Standard zur Speicherung und zum Austausch von medizinischen Bilddaten. Ein DICOM-Datensatz beinhaltet verschiedene Datengruppen. Da sind zunächst die Patientendaten, mit denen die eindeutige Zuordnung zu einem Patienten gewährleistet werden soll. Dann gibt es technische Informationen zur Untersuchungsmodalität und der verwendeten Technik. Beim Röntgen bspw. zur Bildgröße, beim CT zur verwendeten Matrix und der Schichtdicke und beim MRT zur verwendeten Sequenz. Und darüber hinaus werden auch Sekundärdaten, bspw. Messungen und deren Ergebnisse festgehalten. Aber vor allem werden die Bilder selbst in dem definierten Standard abgelegt.

digitale Sensoren

CCD- und CMOS-Sensoren sind digitale Sensoren. Sie bestehen aus Elementen, die Photonen absorbieren und daraufhin Elektronen freisetzen und speichern. Sie finden sich in jeder digitalen Kamera. In Durchleuchtungsanlagen werden die CCD und CMOS-Sensoren entweder hinter einem Leuchtschirm oder direkt anstelle eines Leuchtschirms eingesetzt, um das Bild aufzunehmen. Das Bild steht anschließend digital zur Verfügung – zur Darstellung auf einem Monitor und zur Archivierung.

DIN ISO 9001

Die DIN ISO 9001 ist eine Qualitätsmanagementnorm. Sie beschreibt die Kriterien, mit denen sich ein Unternehmen beschäftigen muss, damit es die Erfordernisse des durch die Norm definierten Qualitätsstandards erfüllt. Die ISO 9001 gibt insofern keine konkreten messbaren Ziele vor, verlangt aber vom Anwender, messbare Ziele zu definieren, diese zu kontrollieren und Fehler strukturiert anzugehen.

direkte Strahlenwirkung

Bei der direkten Strahlenwirkung werden Biomoleküle unmittelbar von elektromagnetischer Strahlung getroffen und hierdurch verändert bzw. ionisiert. Je empfindlicher Biomoleküle auf solche Veränderungen reagieren und je wichtiger diese Biomoleküle für die Zelle bzw. den Organismus sind, um so stärker ist die Auswirkung des Schadens auf den Organismus. DNA ist ein empfindliches Biomolekül mit zudem zentraler Steuerungsfunktion.