Durchleuchtung

Unter Durchleuchtung oder Fluoroskopie wird die röntgenologische Betrachtung unter mehr oder weniger kontinuierlicher Exposition verstanden. Während die Körperregion durchleuchtet wird, kann sie am Bildschirm betrachtet werden. Die Bilder können ferner aufgezeichnet und in ihrer Abfolge als Film oder einzeln betrachtet werden (siehe auch Last-Image-Hold). Typischerweise wird die Durchleuchtung immer dann angewendet, wenn Hohlsysteme (der Darm oder das Gefäßsystem einschließlich Herz) untersucht werden oder interventionelle Maßnahmen (z. B. das Einbringen eines Katheters) überwacht werden sollen. Ein wesentlicher Bestandteil der Durchleuchtungsanlage (im Gegensatz zum Buckyarbeitsplatz) ist ein – wie auch immer geartetes – dynamisches Aufnahmesystem als stationäres Durchleuchtungsgerät oder bspw. als C-Bogen.

Durchleuchtung, gepulste

siehe gepulste Durchleuchtung

Durchleuchtungskennlinie

Die Durchleuchtungskennlinie sind beim Durchleuchtungsgerät vorgegebene Kombinationen von Röhrenspannung und Röhrenstrom. Wird im Rahmen der automatischen Dosisregulierung die Dosis angepasst, dann geschieht dies auf der gewählten Durchleuchtungskennlinie – also mit den vorgegebenen kV-mA-Kombinationen. Die Kombination von kV und mA ist entscheidend dafür, welche Dosis appliziert wird. So kann mit der Kombination einer höheren kV (härtere Strahlung = weniger Absorption) und geringerer mA (weniger Photonen) bei ähnlicher Belichtung wie mit geringerer kV und höherer mA die effektive Dosis deutlich reduziert werden – unter Hinnahme eines etwas schlechteren Kontrastes.