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Phase, radiochemische

siehe radiochemische Phase

Photoeffekt

Als Photoeffekt wird die Wechselwirkung von elektromagnetischer Strahlung mit Materie beschrieben, bei der die Strahlung als Energie auf ein oder mehrere Elektronen der Atomhülle übergeht und auf diese Weise dazu führt, dass das oder die Elektronen aus der Materie gelöst werden.

Der Photoeffekt führt somit zur Ionisation und ist einer der entscheidenden Effekte, der für die biologische Wirkung von Röntgenstrahlung verantwortlich ist.

Photon

Das Photon ist gleichzusetzen mit dem Quant. Quanten sind die kleinste Energieportion elektromagnetischer Strahlung und somit das, was Licht, aber auch Röntgenstrahlung ausmacht.

Siehe auch: Quant.

physikalische Größe

In der Dosimetrie beschreiben physikalische Größen bspw. Energiezustände, die durch die Einordnung in ein Skalensystem fassbar und vergleichbar gemacht werden. Damit werden jedoch nicht zugleich die Auswirkungen auf ein biologisches System beschrieben.

Zu bedenken ist, dass die gleiche Energiemenge – je nachdem wie sie übertragen wird – ganz unterschiedliche Auswirkungen haben kann.

Ein Beispiel: Wird eine bestimmte Energiemenge (z.B. in einem Wannenbad) verteilt auf den ganzen Menschen übertragen, kann dies als angenehm warm empfunden werden. Wird die gleiche Energiemenge jedoch punktuell auf einer kleine Fläche übertragen, dann kann es zur Verbrennung kommen.

Bei der Exposition mit ionisierender Strahlung ist insofern nicht allein entscheidend, welcher Energiedosis ein Körper ausgesetzt wird, sondern auch mit welcher Strahlenart, denn die verschiedenen Strahlenarten haben eine unterschiedliche biologische Schädigungspotenz. Anders ausgedrückt: Um den gleichen biologischen Schaden zu verursachen kann etwa 20 mal mehr Röntgenstrahlung als Alphastrahlung appliziert werden.

physikalische Phase

Bei der physikalischen Phase kommt es zur Energieabsorption mit Ionisation und Anregung. Es handelt sich also der Zeitpunkt des Energieübergangs von der Strahlung auf den Körper. Die physikalische Phase dauert 10-13 Sekunden.

Proton

Protonen sind positiv geladene Kernteilchen. Ihre Zahl bestimmt das Ausmaß der positiven Ladung des Kerns … und damit zugleich die Anzahl erforderlicher Elektronen, die für die Neutralität des Atoms erforderlich sind.

Die Anzahl der Protonen wird als Kernladungs- oder Ordnungszahl bezeichnet.

Siehe auch Kernladungszahl und Ordnungszahl.

Prozessqualität

Die Prozessqualität beschreibt die Güte des Prozesses – bei einer radiologischen Untersuchung von der Terminvergabe bis zum Befundversand.

Prozesse müssen mit Ideen entworfen werden. Für die Prozessqualität sind aber auch Faktoren wie die Gestaltung der Schnittstellen, die Kommunikation im Prozess, das Know how der beteiligten Menschen und technische Komponenten wie das Radiologische Informationssystem (RIS) von Bedeutung.

Insofern gilt es, Prozesse zu gestalten, aber es wirken sich auch strukturelle Komponenten (Strukturqualität) auf die Prozesse aus … und umgekehrt beeinflussen die Prozesse die Strukturen.

Gemeinsam mit der Strukturqualität bedingt die Prozessqualität die Ergebnisqualität.

Prüfung, Abnahme-

siehe Abnahmeprüfung