Exposition
Exposition (Strahlenexposition) bezeichnet die Einwirkung von ionisierender Strahlung auf Lebewesen oder Materie. Zur Quantifizierung der Exposition von Menschen wird der Begriff Strahlendosis verwendet. Siehe auch Strahlenexposition.
Exposition (Strahlenexposition) bezeichnet die Einwirkung von ionisierender Strahlung auf Lebewesen oder Materie. Zur Quantifizierung der Exposition von Menschen wird der Begriff Strahlendosis verwendet. Siehe auch Strahlenexposition.

Die Expositionszeit ist die Zeit, der ein Objekt Strahlung ausgesetzt wird.
Beim konventionellen Röntgen ist die Expositionszeit mit der Belichtungszeit gleichzusetzen.
Bei Durchleuchtungsuntersuchungen/Fluoroskopien wird, wenn die Gesamtzeit aller Expositionen gemeint ist, von der Durchleuchtungszeit gesprochen.

Als Extrafokalstrahlung wird jene Strahlung bezeichnet, die außerhalb des Fokus entsteht und so ausgerichtet ist, dass sie neben dem Nutzstrahlenbündel über das Strahlenaustrittsfenster die Röntgenröhre verlassen kann. Ursächlich sind von der Anode rückgestreute Elektronen, die außerhalb des Fokus zur Erzeugung von Röntgenstrahlung führen. Da diese Photonen nicht im Nutzstrahlenbündel liegen und dessen Strahlengeometrie folgt, führt Extrafokalstrahlung entweder zu keinen Bildbeitrag oder zu einer Verschlechterung des Bildes.
Theoretisch ebenfalls außerhalb des Fokus entstehende Strahlung, die aber die Röhre nicht durch das Strahlenaustrittsfenster verlässt, sondern das Röhrengehäuse andernorts überwinden kann, wird als Leckstrahlung bezeichnet.
Bei modernen Röhren sind Extrafokal- und Leckstrahlung vernachlässigbar gering.