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mittelharte Strahlung

Als mittelharte Strahlung wird Röntgenstrahlung mit – für in der medizinischen Diagnostik eingesetzten Röntgenstrahlung – mittlerer Wellenlänge und mittlerer Frequenz bezeichnet. Definiert ist sie über eine Anodenspannung von 50 bis 100 kV.

Mittlere effektive Dosis

Die mittlere effektive Dosis der Bevölkerung in Deutschland beträgt

  • durch natürliche Strahlenexposition ca. 2,1 mSv (allein durch Radon ca. 1,1 mSv) und
  • durch die medizinische Anwendung ionisierender Strahlen und radioaktiver Stoffe im Jahr 1,9 mSv.

Die Röntgendiagnostik bedingt den größten Anteil an der zivilisatorischen Strahlenexposition der Bevölkerung.

Musterberufsordnung

Die Bundesärztekammer beschließt auf der Grundlage der Kammer- und Heilberufsgesetze die (Muster-)Berufsordnung der Ärzte. In der Präambel der Berufsordnung heißt es: “Die [Berufsordnung] stellt die Überzeugung der Ärzteschaft zum Verhalten von Ärztinnen und Ärzten gegenüber den Patientinnen und Patienten, den Kolleginnen und Kollegen, den anderen Partnerinnen und Partnern im Gesundheitswesen sowie zum Verhalten in der Öffentlichkeit dar. Dafür geben sich die in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte die nachstehende Berufsordnung. Mit der Festlegung von Berufspflichten der Ärztinnen und Ärzte dient die Berufsordnung zugleich dem Ziel, das Vertrauen zwischen Ärztinnen und Ärzten und Patientinnen und Patienten zu erhalten und zu fördern, die Qualität der ärztlichen Tätigkeit im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung sicherzustellen, die Freiheit und das Ansehen des Arztberufes zu wahren,- berufswürdiges Verhalten zu fördern und berufsunwürdiges Verhalten zu verhindern.“