Computertomographie

Bei der Computertomographie (CT) handelt es sich um ein radiologisches Verfahren, bei dem die Röntgenröhre um das Untersuchungsobjekt kreist. Auf dem Weg durch das Objekt wird die Röntgenstrahlung – wie beim konventionellen Röntgen – teils absorbiert und gestreut, also geschwächt. Auf der der Röhre gegenüberliegenden Seite wird mit Detektoren die verbleibende Dosis gemessen. Auf Grundlage vieler Dosiswerte kann durch computergestützte Rechenoperationen auf die punktuelle Schwächung der Röntgenstrahlung im Objekt geschlossen werden, die im Bild in Form von Grauwerten wiedergegeben wird.
Entwickelt wurde das Verfahren von Godfrey Hounsfield, weshalb die Grauwertskala der Computertomographie in Hounsfield-Einheiten angegeben wird.
Hounsfield erhielt für seine Entwicklung 1979 den Nobelpreis für Medizin.



