Dosisflächenprodukt

Das Dosisflächenprodukt, abgekürzt DFP, ist eine Messgröße aus der Dosimetrie des Röntgens, der Durchleuchtung und der Digitalen Volumentomographie. Gemessen wird die Strahlung, die über die Fläche exponiert wird. Die Maßeinheit ist das cGy x cm2 oder Gy x m2.
Wird bei sonst identischen Bedingungen (gleiche kV, gleiche mAs, gleicher Fokus-Objekt-Abstand …) das Feld verkleinert, verringert sich – proportional zur Verkleinerung des Feldes – auch das DFP.
Gemessen werden kann das DFP mit Hilfe einer Ionisationskammer direkt hinter dem Strahlenaustrittsfenster und der Tiefenblende. Denn das DFP ist (bei unangetasteter Tiefenblende) auch bei unterschiedlicher Distanz zur Röhre konstant. Hintergrund: Mit Abstand zur Röhre wird das Feld durch das Divergieren der Röntgenstrahlung zwar größer, aber zugleich nimmt die Dichte der Photonen ab. Die Anzahl aller Photonen und somit die Dosis je Flächeneinheit, multipliziert mit der Fläche im Feld, bleibt jedoch konstant.
Siehe hierzu auch: Abstandsquadratgesetz.
