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rekursive Filterung

Bei der rekursiven („zurückgehenden“) Filterung handelt es sich um die zeitliche Filterung eines Bildes. Das bedeutet, dass das aktuell gezeigte Bild nicht allein aus dem letzten Belichtungspuls heraus entsteht, sondern jeder Bildpunkt aus zeitlich unterschiedlich weit zurückliegenden Pulsen berechnet wird. Bei einem Mischfaktor von 2 fließt das aktuelle Bild zu 50 % ein, das davor liegende zu 30 % und das davor liegende zu 20 %. Die rekursive Filterung kann bei der gepulsten Durchleuchtung eingesetzt werden. So lässt sich die Pulsrate (und folglich die Dosis) reduzieren. Zugleich bleibt trotz reduzierter Zahl an Urspungsbildern der Eindruck eines – je nach Pulsrate – mehr oder weniger „flüssigeren“ Films erhalten. Nachteile der Technik sind: Bewegungen „ziehen nach“ und der Kontrast wird reduziert. Zugleich wird aber auch das Rauschen gemindert (um den Faktor Wurzel von 2 x Mischfaktor – 1).