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Comptoneffekt

Beim Comptoneffekt handelt es sich neben dem Photoeffekt um einen der beiden entscheidenden Effekte, die zur Schwächung des Röntgenstrahls bei der Untersuchung mit Röntgenstrahlen beiträgt.

Beim Comptoneffekt kommt es zunächst zur Absorption des Photons durch ein Elektron der Atzomhülle des bestrahlten Materials. Da es sich jedoch um ein Photon niedriger bis mittlerer (und nicht sehr niedriger) Energie handelt, behält das Elektron nur so viel der Energie, dass es sich aus dem Atom lösen kann; die restliche Energie wird als neues, energieärmeres und “gestreutes” Photon (von der Richtung nicht den Weg des urspünglichen Photons fortsetzens) abgegeben.

Gestreute Photonen machen die Streustrahlung aus.

Siehe auch Streuung und Streustrahlung.

Computertomographie

Bei der Computertomographie (CT) handelt es sich um ein radiologisches Verfahren, bei dem die Röntgenröhre um das Untersuchungsobjekt kreist. Auf dem Weg durch das Objekt wird die Röntgenstrahlung – wie beim konventionellen Röntgen – teils absorbiert und gestreut, also geschwächt. Auf der der Röhre gegenüberliegenden Seite wird mit Detektoren die verbleibende Dosis gemessen. Auf Grundlage vieler Dosiswerte kann durch computergestützte Rechenoperationen auf die punktuelle Schwächung der Röntgenstrahlung im Objekt geschlossen werden, die im Bild in Form von Grauwerten wiedergegeben wird.

Entwickelt wurde das Verfahren von Godfrey Hounsfield, weshalb die Grauwertskala der Computertomographie in Hounsfield-Einheiten angegeben wird.

Hounsfield erhielt für seine Entwicklung 1979 den Nobelpreis für Medizin.