Kollektive Verfahrensdosis
Die kollektive Verfahrensdosis resultiert einerseits aus der Dosis, die mit dem Verfahren in der Einzelanwendung verbunden ist und andererseits aus der Häufigkeit der Anwendung des Verfahrens.
Röntgenuntersuchungen in der Zahnmedizin sind zwar sehr häufig, ergeben jedoch nur eine geringe kollektive Dosis, da die zwar häufig durchgeführte Einzelzahnaufnahme jeweils aber eine nur minimale effektive Dosis verursacht.
Anders ist es bei den CT-Untersuchungen: Es werden zwar deutlich weniger CT-Untersuchungen durchgeführt, doch hier bedingt die relative hohe effektive Dosis der Einzelanwendung eine in der Summe im Vergleich zu allen übrigen Anwendungen hohe kollektive Verfahrensdosis.
