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Bremsstrahlung

In einer Röntgenröhre treffen beschleunigte Elektronen auf eine Anode. Neben charakteristischer Röntgenstrahlung entsteht – und das zu zu erheblich größerem Anteil – Bremsstrahlung.

Zur Entstehung von Bremsstrahlung dringen die energiereichen bzw. beschleunigten Elektronen in die Atome bzw. Atomhüllen des Anodenmaterials ein. Dabei fliegt das einzelne Elektron mehr oder weniger weit am Atomkern vorbei. Als negativ geladenes Teilchen wird es dabei vom Atomkern angezogen. Aufgrund seiner kinetischen Energie wird das Elektron jedoch nicht gebunden, sondern lediglich abgebremst und abgelenkt. Je nach Abstand, mit dem das Elektron am Atomkern vorbeifliegt, ist die Abbremsung mehr oder weniger stark. Die beim Abbremsen freiwerdende Energie wird als elektromagnetische Strahlung abgegeben.

Durch die unterschiedlichen Abstände der Elektronen zum Atomkern und die unterschiedlich starke Abbremsung entstehen Photonen unterschiedlicher Energie – in der Summe aller einzelnen erzeugten Röntgenphotoen ein Bremsstrahlenspektrum.

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