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Röntgenbildverstärker
Der Röntgenbildverstärker war lange Zeit Standardbestandteil einer jeden Durchleuchtungseinheit. Der Röntgenbildverstärker weist zum Patienten hin gerichtet den Eingangsleuchtschirm auf. Er besteht aus Cäsiumjodid und hat die Funktion eines Szintillators. Hier werden die Röntgenphotonen absorbiert und energetisch betrachtet zunächst in Lichtphotonen gewandelt. Auf der Rückseite des Szintillators befindet sich eine Photokathode. Hier sorgen die Lichtphotonen für die Freisetzung von Elektronen, die dann in der Röhre des Bildverstärkers elektronisch objektgerecht auf einem erheblich kleineren Feld gebündelt werden. So gebündelt treffen sie auf den Ausgangsleuchtschirm – und führen zwar zu einer Verkleinerung des Bildes, aber durch die Bündelung des Elektronenstrahls und einer Beschleunigung der Elektronen auch zu einer deutlichen Verstärkung des Signals und folglich zu einem helleren Bild, als es der Eingangsleuchtschirm hergegeben hätte. Das Bild am Ausgangsbildschirm wird seit Einsatz der Fernsehkette abschließend von einer Videokamera oder einem Kamerachip abgegriffen und als Bildsignal ausgespielt.
In modernen Durchleuchtungsanlagen werden keine Bildverstärkerröhren mehr mit Fernsehkette, sondern Flachbilddetektoren verwendet, die unmittelbar ein digitales Bildsignal liefern.
Röntgengenerator
Der Generator liefert der Röntgenröhre den erforderlichen Röhrenstrom und die erforderliche Röhrenspannung. Der Generator wird vom Bedienpult bzw. beim CT durch den Steuercomputer geregelt.
Röntgenstrahlung
Röntgenstrahlung ist elektromagnetische Strahlung mit Wellenlängen von 10ˆ-8 bis 10ˆ-12 m. Je geringer die Wellenlänge, um so höher die Frequenz. Für Untersuchungszwecke wird Röntgenstrahlung künstlich erzeugt. Bei der Klassifizierung der eingesetzten Röntgenstrahlung wird typischerweise die Röhrenspannung und damit die kinetische Energie der zur Erzeugung der Röntgenstrahlung eingesetzten Elektronen angegeben. In der Diagnostik werden Energien von etwa 26 bis 140 kV genutzt. Je höher die kinetische Energie um so kurzwelliger und energiereicher ist die Strahlung (bzw. um so weiter reicht das Strahlenspektrum). Man spricht davon, dass sie härter ist. Tatsächlich entsteht immer ein Strahlenspektrum. Auch bei hoher kV entsteht neben harter auch weiche Strahlung. Jene Anteile, die vom Körper absorbiert werden, ohne zum Bild beizutragen, gilt es herauszufiltern. Strahlung bis etwa 50 kV wird als weiche Strahlung, Strahlung von 50 bis 100 kV als mittelharte und Strahlung von über 100 kV als harte Strahlung bezeichnet. Der Einsatz unterschiedlich harter Strahlung erfolgt, um – je nach Organ – den notwendigen Gewebekontrast im Bild sicherstellen zu können. Weiche Strahlung wird tendenziell stärker absorbiert als harte Strahlung. Deshalb sollte aus Strahlenschutzgründen möglichst harte Strahlung eingesetzt werden. Zugleich muss ein ausreichender Bildkontrast erzeugt werden. Das ist der Grund, weshalb bei einem Objekt, dessen Gewebearten ähnliche Röntgenschwächungskoeffizienten aufweisen, eher weiche Strahlung verwendet wird. Dies gilt für die Mammographie. Bei einem Objekt, bei dem hingegen stark unterschiedliche Röntgenschwächungskoeffizienten vorliegen, wird harte Strahlung verwendet. Dies gilt für die Thoraxaufnahme. Bei allen Objekten gilt zudem gleichermaßen, dass die Strahlung energiereich genug sein muss, um das Objekt durchdringen zu können.

Rönt