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Röhrenfilter

Der Röhrenfilter ist in der Summe das Material, das sich zwischen Anode und dem freien Rau zum Objekt hin befindet, das vom Röntgenstrahl beim Austritt aus der Röntgenröhre passiert wird. All das material führt zu einer Filterung bzw. Aufhärtung der Strahlung.

Der Röhrenfilter besteht aus dem Eigenfilter und ggf. ergänzendem Zusatzfilter.

Siehe auch Filter, Eigenfilter und Zusatzfilter.

Röhrenspannung

Die Anoden- oder Röhrenspannung ist die Spannung, die zwischen Kathode und Anode angebracht zur Beschleunigung der Elektronen führt. Gemessen wird die Anodenspannung in Kilovolt, abgekürzt kV. Je höher die Anodenspannung, um so stärker ist die Beschleunigung der Elektronen, also die kinetische Energie, mit der die Elektronen auf die Anode auftreffen. Und je höher die kinetische Energie, um so energiereicher, kurzwelliger bzw. härter ist die auf der Anode entstehende Röntgenstrahlung.

Röhrenstrom

Der Röhren- oder Heizstrom ist jener Strom, der von den ERlektronen getragen wird, die von der Kathode zur Anode beschleunigt werden. Er wird durch Strom und Sopannung, die an der Kathode anliegen, bestimmt.

Mit dem Heizstrom werden über die Elektronen indirekt die Anzahl der von der Röntgenröhre emittierten Röntgenquanten reguliert. Je höher der Heizstrom, um so mehr Elektronen werden freigesetzt und zur Anode hin beschleunigt und um so mehr Röntgenstrahlen werden an der Anode erzeugt.

Der Röhrenstrom bestimmt also die Quantität des Röntgenstrahls.

Der Röhrenstrom wird in mA (Milliampere) angegeben.