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Organdosis
Die Organdosis gehört zu den Äquivalentdosen – genauer: zu den Schutzgrößen und innerhalb der Schutzgrößen zu den Körperdosen. Die Organdosis gibt an, wie hoch die Dosis ist, der ein Organ ausgesetzt war. Organdosis HT (Sv) = Energiedosis D (Gy) x Strahlungswichtungsfaktor wR
(Schutzgrößen –> Körperdosen –> Organdosis)
Organogenese
Die Organogenese bezeichnet den im Rahmen der embryonalen Entwicklung ablaufenden Prozess der Organanlage und -ausformung.
Die Organogenese erfolgt für die unterschiedlichen Organe zu unterschiedlichen Zeiten. Das ist die Ursache dafür, dass der Einfluss von Noxen zu unterschiedlichen Zeiten während der Schwangerschaft zu unterschiedlichen Fehl- oder Missbildungen führen kann.
Ortsauflösung
Unter Ortsauflösung wird gemeinhin die Fähigkeit verstanden, zwei nahe beieinander liegende Punkte getrennt voneinander abzubilden.
Die Feststellung der Ortsauflösung erfolgt im Hochkontrast, quasi im Schwarz-Weiß-Modus, da Graustufen die Differenzierung gerade kleinster Strukturen erschweren und somit den Wert der maximal möglichen Ortsauflösung verfälschen würde.
Die Ortsauflösung wird in der Röntgendiagnostik in Lp/mm (Linienpaare pro Millimeter), in der Computertomographie in Lp/cm (Linienpaare pro Zentimeter angegeben.
Ortsdosisleistung
Unter einer Dosisleistung wird die aufgenommene Dosis pro Zeiteinheit verstanden.
Die Ortsdosisleistung bezieht diese Dosisleistung nun auf einen spezifischen Ort bspw. neben einer Röntgenanlage gemesssen.
Die Ortsdosisleistung ist in der Röntgenverordnung definiert als in einem bestimmten Zeitintervall erzeugte Ortsdosis, dividiert durch die Länge des Zeitintervalls. Die Ortsdosisleistung wird üblicherweise in Mikrosievert oder Millisievert pro Stunde angegeben. Sie ist für die Planung des Strahlenschutzes wichtig. So lässt sich bspw. abschätzen, wie hoch eine Exposition ohne Schutzmittel wäre.
