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Filterung

Hintergrund der Filterung von Röntgenstrahlung ist der Umstand, dass jeder Stoff, der auf dem Weg des Röntgenstrahls liegt, zu einer gewissen Absorption führt. Unterschiedlich harte Strahlung wird dabei unterschiedlich stark absorbiert. Filterung bedeutet insofern nicht, die völlige Eliminierung bestimmter Frequenzanteile, sondern nur deren Reduzierung womit sich das Strahlenspektrum in seiner Zusammensetzung ändert.
Fluoroskopie

Bei der früher gebräuchlichen Fluoroskopie (auch Leuchtschirmradiographie genannt) handelte es sich um ein Verfahren, bei dem das Aufleuchten eines Szintillators zur radiologischen Bildgebung genutzt wurde, um direkt an der oder dem Patienten stehend das Innere betrachten zu können. Die Röntgenquanten treffen nach dem Austritt aus dem zu durchleuchtenden Objekt auf den Szintillator. Der Szintillator wandelt als Leuchtschirm die Röntgenquanten in Licht also Photonen des sichtbaren Spektrums um. Je nach Aufbau des Systems werden die Photonen über Lichtleiter, Linsen oder Spiegel zu den Sensoren gelenkt.
Heute werden Flurooskopie und Durchleuchtung meist gleichgesetzt, unabhängig von der Art des verwendeten Detektorsystems.
Flüssigmetallspiralrillenlager
Das Flüssigmetallspiralrillenlager ist eine besondere Art des Lagers, über das der Anodenstil laufen kann. Das Flüssigmetallspiralrillenlager ist durch spezielle spiralförmig ausgerichtete Rillen und ein Flüssigmetall als Schmiermittel gekennzeichnet. Der Aufbau des Lagers führt dazu, dass eine besonders gute Wärmeleitfähigkeit vom Anodenstil auf das Lager erreicht wird, wodurch die Wärme besser von der Anode nach außen abgeleitet werden kann.
Eine Weiterentwicklung in der Röhrenkühlung stellt die Innenkühlung des Anodenstils dar, bei der die Wärme über in dem Anodenstil liegende Kanäle abgeleitet wird.
Fokus

Bei der Röntgenröhre wird unter Fokus auch der Brennfleck verstanden. Damit ist der Teil der Anode gemeint, auf dem die Röntgenstrahlung erzeugt wird.
Als elektronischer Brennfleck wird die reale Fläche des Brennflecks verstanden, auf den die Elektronen treffen. Als geometrischer Brennfleck wird die Fläche verstanden, die sich unter Berücksichtigung der Neigung der Anodenfläche mit Blick auf die Anode ergibt – also jene Größe, die geometrisch von Bedeutung ist.
Je kleiner der Fokus, um so größer ist die geometrische Auflösung. Je kleiner der Brennfleck, um so größer ist die punktuelle thermische Belastung der Anode.

