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Äquivalentdosis

Der Begriff der Äquivalentdosis steht für eine Vergleichbarkeit der biologischen Wirkung von Dosen unterschiedlicher Strahlenarten. Es handelt sich insofern um einen strahlenartnormierten Dosisbegriff.

Es gibt nicht “die eine” Äquivalentdosis, sondern verschiedene – je nachdem, was betrachtet wird. Wird in der Haut gemessen, dann handelt es sich bei der ermittelten Äquivalentdosis und die Hautäquivalentdosis; wird die Dosis an einem repräsentativen Ort als Wert für den ganzen Körper gemessen, dann handelt es sich um die Abschätzung der efffektiven Dosis.

Berechnet wird die Äquivalentdosis als Produkt aus der gemessenen Energiedosis D (in Gy) x Strahlenqualitäts-/Strahlenwichtungsfaktor.

Dadurch dass der Qualitäts-/Wichtungsfaktor dimensionslos ist, würde als Einheit das Gy bestehen bleiben. Um jedoch Verwechslungen vorzubeugen, wurde für die Äquivalentdosen eine eigene Einheit geschaffen: das Sievert (Sv).

Es gibt – wie oben bereits erkennbar wurde – unterschiedliche Äquivalentdosen. Zu ihnen gehören die Schutzgrößen und die Meß- bzw. operativen Größen.