Der Mensch steht auf Material des Urknalls – und das strahlt noch heute.
Die Erde wurde vor etwa 4,6 Milliarden Jahren gebildet. Das Material, dass sich damals zusammenballte, stammt aus dem protoplanetarischen Nebel und beinhaltet diverse Radionuklide, die auch heute noch zerfallen und strahlen und so zur terrestrischen Strahlung führen.
Wir möchten Sie auf ein interessantes Informationsangebot des Fachverband Strahlenschutz e.V. aufmerksam machen. StrahlenschutzKOMPAKT bietet interessante Themen, objektiv und kompakt in einem DinA4 Blatt dargestellt.
Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Gas. Es entweicht aus Gesteinen und anderen geologischen Strukturen und auch aus bestimmten Baustoffen. Über die Atemluft gelangenRadon und seine radioaktiven Zerfallsprodukte in die Lunge. Dort kann durch den radioaktiven Zerfall dieser Stoffe eine nicht unerhebliche Strahlendosis verursacht werden.
Wir möchten Sie auf ein interessantes Informationsangebot des Fachverband Strahlenschutz e.V. aufmerksam machen. StrahlenschutzKOMPAKT bietet interessante Themen, objektiv und kompakt in einem DinA4 Blatt dargestellt. Hier zum Thema medizinische Strahlenexposition
In der Medizin wird mit Hilfe von Strahlung Diagnostik betrieben und werden Therapien durchgeführt. Mit etwa 135 Millionen Untersuchungen pro Jahr in Deutschland und etwa 13 Millionen in der Schweiz (in beiden Ländern im Mittel 1,6 Untersuchungen pro Einwohner) trägt die Röntgendiagnostik den mit Abstand größten Anteil zur zivilisatorischen Strahlenexposition bei.
Auch biologische Strukturen können ionisiert werden. Ob eine Ionisation negative Auswirkungen auf den Organismus hat, ist von vielen Faktoren abhängig; u. a. davon, ob der Schaden repariert werden kann.
Soll eine Strahlenexposition bewertet werden, geschieht dies, indem im Rahmen der Dosimetrie das strahlenbiologische Risiko abgeschätzt wird.
Es stammt aus dem Zerfall von Uran, ist allgegenwärtig und Ursache für einen Großteil der natürlichen Strahlenexposition.
Radon ist ein radioaktives Edelgas, das durch den Zerfall von Uran 238 entsteht. Deshalb ist die lokale Radonkonzentration auch von der Bodenbeschaffenheit abhängig.
Als Gas steigt Radon aus dem Boden auf oder wird im Grundwasser gebunden und löst sich später wieder aus ihm.
Problematisch ist Radon, weil es unter Aussendung von Alphateilchen zu Polonium 218 zerfällt – welches seinerseits ebenfalls ein kurzlebiger Alphastrahler ist.
Gerda in Kombination mit Rauchen ist Radon eine wesentliche Ursache für Lungenkrebs.
Unsere Strahlenexposition wird nur zu etwa der Hälfte von der Natur bestimmt. Die andere Hälfte stammt aus zivilisatorischen bzw. künstlichen Strahlenquellen und wird dominiert von der Medizin.
In Zahlen: Die natürliche Strahlenexposition liegt im Mittel bei 2,1 mSv, die zivilisatorische bei 1,9 mSv. Die mittlere jährliche effektive Dosis in der Summe also bei 4 mSv.
/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-04-um-17.17.18.png00Lennart/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-04-um-17.17.18.pngLennart2024-08-12 21:19:542025-07-29 15:04:26Natürliche und zivilisatorische Strahlenexposition im Überblick
Ursächlich für die Strahlenexposition des Menschen sind natürliche und künstliche Quellen.
Strahlung ist überall zu finden. Natürliche Radionuklide geben Teilchen- und Gammastrahlung ab und überall in unserem Umfeld findet sich elektromagnetische Strahlung. Zu ihr gehören bspw. das Erdmagnetfeld, Radio- und Mikrowellen, das sichtbare Licht, UV-Strahlung und auch Röntgenstrahlung. Doch nicht jede Strahlenart ist für den Menschen gleich gefährlich.
Im Rahmen des Strahlenschutzes von besonderer Bedeutung sind jene Strahlenarten, die biologische Strukturen schädigen können. Dazu gehören Laserstrahlen, UV-Strahlen, vor allem aber auch Teilchenstrahlung, Röntgen- und Gammastrahlung.
/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-04-um-17.17.18.png00Lennart/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-04-um-17.17.18.pngLennart2024-08-12 21:19:142025-07-29 15:02:04Natürliche und zivilisatorische Strahlenexposition
Es ist Strahlung unterschiedlichen Urspungs, die uns aus dem Kosmos erreicht.
Die Höhen- oder kosmische Strahlung kann unterteilt werden in die extragalaktische, die galaktische und die Solar- oder Sonnenstrahlung. Es ist hochenergetische Strahlung, die auf die Erde trifft.
Doch hat die Erde ein komplexes Schutzsystem. Dieses erst ermöglicht das Leben auf der Erde.
Maßgeblich wird das Ausmaß zivilisatorischer Strahlung in Deutschland durch die Medizin bestimmt.
Die Anwendungsgebiete ionisierender Strahlen in der Medizin sind die Röntgendiagnostik, die Nuklearmedizin und die Strahlentherapie. Sie tragen in unterschiedlichem Ausmaß zur mittleren Exposition bei: 90% der gesamten Strahlenexposition in der Medizin stammen aus der Röntgendiagnostik, nur 4% aus der Nuklearmedizin und 6% aus der Strahlentherapie.
/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-04-um-17.17.18.png00Lennart/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-04-um-17.17.18.pngLennart2024-08-12 21:17:472025-07-29 14:55:21Ionisierende Strahlen in der Medizin
Radionuklide natürlichen Ursprungs werden mit der Nahrung und dem Trinkwasser aufgenommen.
Sowohl geogene, also natürlich im Boden vorkommende Radionuklide wie Kalium 40, als auch kosmogene Radionuklide wie Kohlenstoff 14 werden vom Menschen nahezu ausschließlich mit dem Trinkwasser und der Nahrung über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
Pro Kilogramm Nahrung sind es in etwa 100 Becquerel an natürlichen Radionukliden, die je nach Stoff mehr oder weniger lange im Körper verweilen und so dafür sorgen, dass auch der menschliche Körper selbst strahlt.
Terrestrische Strahlung
Der Mensch steht auf Material des Urknalls – und das strahlt noch heute.
Die Erde wurde vor etwa 4,6 Milliarden Jahren gebildet. Das Material, dass sich damals zusammenballte, stammt aus dem protoplanetarischen Nebel und beinhaltet diverse Radionuklide, die auch heute noch zerfallen und strahlen und so zur terrestrischen Strahlung führen.
StrahlenschutzKOMPAKT – Strahlung durch Radon
Wir möchten Sie auf ein interessantes Informationsangebot des Fachverband Strahlenschutz e.V. aufmerksam machen. StrahlenschutzKOMPAKT bietet interessante Themen, objektiv und kompakt in einem DinA4 Blatt dargestellt.
Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Gas. Es entweicht aus Gesteinen und anderen geologischen Strukturen und auch aus bestimmten Baustoffen. Über die Atemluft gelangen Radon und seine radioaktiven Zerfallsprodukte in die Lunge. Dort kann durch den radioaktiven Zerfall dieser Stoffe eine nicht unerhebliche Strahlendosis verursacht werden.
Link zum StrahlenschutzKOMPAKT – Strahlung durch Radon
StrahlenschutzKOMPAKT – medizinische Strahlenexposition
Wir möchten Sie auf ein interessantes Informationsangebot des Fachverband Strahlenschutz e.V. aufmerksam machen. StrahlenschutzKOMPAKT bietet interessante Themen, objektiv und kompakt in einem DinA4 Blatt dargestellt. Hier zum Thema medizinische Strahlenexposition
In der Medizin wird mit Hilfe von Strahlung Diagnostik betrieben und werden Therapien durchgeführt. Mit etwa 135 Millionen Untersuchungen pro Jahr in Deutschland und etwa 13 Millionen in der Schweiz (in beiden Ländern im Mittel 1,6 Untersuchungen pro Einwohner) trägt die Röntgendiagnostik den mit Abstand größten Anteil zur zivilisatorischen Strahlenexposition bei.
Link zum StrahlenschutzKOMPAKT – medizinische Strahlenexposition
Strahlenexposition
Strahlung, auch ionisierende Strahlung, ist ein fester Bestandteil der Welt. Dadurch ist jeder Mensch Strahlung ausgesetzt.
Unter Strahlung werden unterschiedliche Formen von Energie, sowohl Teilchenstrahlung, als auch elektromagnetische Strahlung verstanden. Ist die Strahlung in der Lage, mindestens 10 eV auf ein Elektron eines Atoms zu übertragen, so handelt es sich um ionisierende Strahlung, also Strahlung, die zur Ionisation von Materie führen kann.
Auch biologische Strukturen können ionisiert werden. Ob eine Ionisation negative Auswirkungen auf den Organismus hat, ist von vielen Faktoren abhängig; u. a. davon, ob der Schaden repariert werden kann.
Soll eine Strahlenexposition bewertet werden, geschieht dies, indem im Rahmen der Dosimetrie das strahlenbiologische Risiko abgeschätzt wird.
Radon
Es stammt aus dem Zerfall von Uran, ist allgegenwärtig und Ursache für einen Großteil der natürlichen Strahlenexposition.
Radon ist ein radioaktives Edelgas, das durch den Zerfall von Uran 238 entsteht. Deshalb ist die lokale Radonkonzentration auch von der Bodenbeschaffenheit abhängig.
Als Gas steigt Radon aus dem Boden auf oder wird im Grundwasser gebunden und löst sich später wieder aus ihm.
Problematisch ist Radon, weil es unter Aussendung von Alphateilchen zu Polonium 218 zerfällt – welches seinerseits ebenfalls ein kurzlebiger Alphastrahler ist.
Gerda in Kombination mit Rauchen ist Radon eine wesentliche Ursache für Lungenkrebs.
Natürliche und zivilisatorische Strahlenexposition im Überblick
Rund 2 mSv betragen sowohl die natürliche, als auch die zivilisatorische Strahlenexposition.
Unsere Strahlenexposition wird nur zu etwa der Hälfte von der Natur bestimmt. Die andere Hälfte stammt aus zivilisatorischen bzw. künstlichen Strahlenquellen und wird dominiert von der Medizin.
In Zahlen: Die natürliche Strahlenexposition liegt im Mittel bei 2,1 mSv, die zivilisatorische bei 1,9 mSv. Die mittlere jährliche effektive Dosis in der Summe also bei 4 mSv.
Natürliche und zivilisatorische Strahlenexposition
Ursächlich für die Strahlenexposition des Menschen sind natürliche und künstliche Quellen.
Strahlung ist überall zu finden. Natürliche Radionuklide geben Teilchen- und Gammastrahlung ab und überall in unserem Umfeld findet sich elektromagnetische Strahlung. Zu ihr gehören bspw. das Erdmagnetfeld, Radio- und Mikrowellen, das sichtbare Licht, UV-Strahlung und auch Röntgenstrahlung. Doch nicht jede Strahlenart ist für den Menschen gleich gefährlich.
Im Rahmen des Strahlenschutzes von besonderer Bedeutung sind jene Strahlenarten, die biologische Strukturen schädigen können. Dazu gehören Laserstrahlen, UV-Strahlen, vor allem aber auch Teilchenstrahlung, Röntgen- und Gammastrahlung.
Kosmische Strahlung
Es ist Strahlung unterschiedlichen Urspungs, die uns aus dem Kosmos erreicht.
Die Höhen- oder kosmische Strahlung kann unterteilt werden in die extragalaktische, die galaktische und die Solar- oder Sonnenstrahlung. Es ist hochenergetische Strahlung, die auf die Erde trifft.
Doch hat die Erde ein komplexes Schutzsystem. Dieses erst ermöglicht das Leben auf der Erde.
Ionisierende Strahlen in der Medizin
Maßgeblich wird das Ausmaß zivilisatorischer Strahlung in Deutschland durch die Medizin bestimmt.
Die Anwendungsgebiete ionisierender Strahlen in der Medizin sind die Röntgendiagnostik, die Nuklearmedizin und die Strahlentherapie. Sie tragen in unterschiedlichem Ausmaß zur mittleren Exposition bei: 90% der gesamten Strahlenexposition in der Medizin stammen aus der Röntgendiagnostik, nur 4% aus der Nuklearmedizin und 6% aus der Strahlentherapie.
Inkorporierte natürliche Radionuklide
Radionuklide natürlichen Ursprungs werden mit der Nahrung und dem Trinkwasser aufgenommen.
Sowohl geogene, also natürlich im Boden vorkommende Radionuklide wie Kalium 40, als auch kosmogene Radionuklide wie Kohlenstoff 14 werden vom Menschen nahezu ausschließlich mit dem Trinkwasser und der Nahrung über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
Pro Kilogramm Nahrung sind es in etwa 100 Becquerel an natürlichen Radionukliden, die je nach Stoff mehr oder weniger lange im Körper verweilen und so dafür sorgen, dass auch der menschliche Körper selbst strahlt.