kV und Absorption

Die Absorption ist nicht unwesentlich von der Qualität der Röntgenstrahlung abhängig.

Die Absorption von Röntgenstrahlung erfolgt über den Photoeffekt. Dabei geht die Energie eines Photons komplett in einem Hüllenelektron auf. Dadurch wird die Bindungs- oder Ionisationsenergie des Elektrons überschritten und es verläßt das Atom (Ionisation).

Je höher die Röhrenspannung und folglich die am Generator eingestellt kV (Kilovolt), um so kurzwelliger und härter ist die Röntgenstrahlung. Mit geringerer kV ist die Röntgenstrahlung langwelliger und weicher.

Weiche Strahlung wird von Gewebe grundsätzlich eher absorbiert, als harte Strahlung. Zusätzlich ist das Maß der Absorption bei sonst gleichen Rahmenbedingungen von der Ordnungszahl des Materials abhängig. Material höherer Ordnungszahl absorbiert besser, als Material geringerer Ordnungszahl. Im Bild führt weichere Strahlung gerade bei Strukturen geringerer Ordnungszahl deshalb zu einem besseren Kontrast.

 
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