Die Filterung

Die Aufhärtung der Strahlung verbessert den Strahlenschutz.

Röntgenstrahlung, wie sie in der Medizin eingesetzt wird, ist nicht homogen, sondern besteht aus einem Strahlenspektrum.

Photonen unterschiedlicher Wellenlänge werden je nach Material, auf das sie treffen, unterschiedlich absorbiert. Je weicher die Strahlung, um so bedeutsamer ist die Ordnungszahl des Materials. Material hoher Ordnungszahl absorbiert weiche Strahlung stärker, als Material geringer Ordnungszahl.

Es ist also egal, was in den Röntgenstrahl gebracht wird: In Abhängigkeit von seiner stofflichen Zusammensetzung, seiner Dicke und Dichte und in Abhängigkeit von der Härte der Strahlung absorbiert jedes Material Röntgenphotonen in anderer Ausprägung und verändert so das verbleibende Spektrum des Röntgenstrahls. Die Anzahl der Photonen nimmt durch die Absorption insgesamt ab, doch der Anteil der weichen Strahlung nimmt stärker ab, als der der harten Strahlung. Die Röntgenstrahlung wird gefiltert.

Der Filtereffekt wird in der Radiologie genutzt, um jene weichen Strahlenanteile zu minimieren, die in der Oberfläche des Körpers absorbiert werden, Ionisationen und somit potenzielle biologische Schäden verursachen, aber nicht zum Bild beitragen würden.

 
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