Folgen von DNA-Schäden

Viele DNA-Schäden können mit hoher Präzision beseitigt werden – doch nicht alle. Klinische Folgen müssen dennoch nicht resultieren.

Entscheidend für etwaige Folgen von DNA-Schäden ist, welcher Teil der DNA betroffen ist und welcher Schaden zurück bleibt. So können strahleninduzierte lose DNA-Enden den programmierten Zelltod, die Apoptose auslösen – ggf. binnen Stunden. Zudem können mitotische Störungen für die Zelle tödlich sein, wenn die Chromosomen-Segregation, also die Aufteilung der Chromosomen betroffen ist.

Theoretisch können aber auch spezifische Funktionsdefizite auftreten; dadurch nämlich, dass Enzyme oder Strukturproteine nicht mehr richtig gebildet werden und so zur tödlichen Schädigung der Zelle führen. Dies ist allerdings ein eher unwahrscheinliches Ereignis. Schließlich sind nur 2-3% der DNA kodierend.

 
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