Absorption und Streuung
Absorption und Streuung sind zwei wesentliche Aspekte der Wechselwirkung von Röntgenstrahlung mit Materie.
Kein Röntgenbild ohne Absoprtion. Nur das Nebeneinander von Absorption und Nicht-Absortion und deren ortsabhängig unterschiedlichen Ausprägungen führen zum Röntgenbild. Nur wo Licht ist und Licht absorbiert wird, ist auch Schatten.
Es kommt bei der Wechselwirkung von Röntgenstrahlung mit Energien im diagnostischen Bereich jedoch nicht nur zur Absorption, sondern auch zur Streuung. Dabie handelt es sich um einen Teilansorption der Röntgenenrgie. Nicht absorbierte Energie wird als Photon geringerer Energie ungerichtet gestreut. Die Streuung bewirkt in der Folge eine zufällige Verteilung von Belichtungspunkten am Detektor und somit eine Erhöhung des Bildrauschens.
Absorption als Grundlage für den Bildkontrast und Streuung als eine Ursache für eine Verschlechterung der Bildqualität treten also nebeneinander auf und sind gemeinsam für die Röntgenschwächung verantwortlich.
Abhängig sind das Ausmass der Absoprtion und der Streeung – und somit die Röntgenschwächung – von der Qualität der Strahlung (Härte), von der Beschaffenheit des Objekts (Ordnungszahl und Dichte) und der Dicke des Objekts.


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