Äquivalentdosis
Unter Äquivalentdosis werden Messgrößen für ionisierende Strahlen verstanden, die strahlenart-normiert sind. Äquivalentdosen gleicher Größe sollen also – unabhängig von der verwendeten Strahlenart – die gleiche biologische Wirksamkeit haben.
Die Äquivalentdosis erhält man durch die Multiplikation der Energiedosis mit dem Strahlungswichtungsfaktor.
Strahlungswichtungsfaktoren nach ICRP 103
| Art der Strahlung | Strahlungswichtungsfaktor |
|---|---|
| Photonen | 1 |
| Elektronen und Myonen | 1 |
| Neutronen | abhängig von der Neutronenenergie – allgemein: wR,103 (EN) – unterhalb 30 keV und oberhalb 90 MeV: 2,5…5 – für Neutronen von knapp 1 MeV: 20,7 |
| Protonen und Pionen | 2 |
| Alphateilchen, Spaltfragmente, Schwerionen | 20 |
Es gibt zwei Gruppen von Äquivalentdosen: Die Schutzgrößen und die Mess- oder operativen Größen. Zu den Schutzgrößen gehören die Körperdosen (Organdosis und effektive Dosis), zu den Messgrößen gehören die Orts- und Personendosen.


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