DNA-Schäden und Reparatur

Schäden an der Erbsubstanz treten auch ohne äußere Noxen auf. Die Zelle hat dafür effiziente Reparatursysteme.

DNA-Schäden treten bereits physiologisch auf. DNA-Schäden entstehen zudem durch externe Einflüsse wie ionisierende Strahlung und chemische Noxen, zu denen normale Umwelteinflüsse, aber auch Chemotherapeutika zählen.

Im Detail kann man zwar viele verschiedene DNA-Schäden beschreiben, die durch ionisierende Strahlung verursacht werden. Im Wesentlichen gibt es aber nur fünf Grundtypen und ihre Kombinationen:

  • Basenmodifikationen, die häufig auch die Wasserstoffbrückenbindung zwischen den DNA-Halbsträngen verändern
  • Verluste einzelner Basen, die die Codestruktur darstellen
  • Strangbrüche, bei denen ein oder beide DNA-Stränge durchbrochen sind
  • DNA-Vernetzungen – mit DNA oder Proteinen und komplexe bzw. kombinierte Schäden.

Je geringer ein Schaden ist, um so zuverlässiger funktioniert die Reparatur.

 
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