Einführung in die natürliche Strahlenexposition
Wer sich mit natürlicher Strahlenexposition auseinander setzt, schaut unwillkürlich Milliarden von Jahre zurück und weit in den Weltraum.
Die natürliche Strahlung beruht auf der Radioaktivität, die ganz natürlich in unserem Umfeld vorkommt.
Je nachdem, ob die Strahlung von außen auf uns einwirkt oder von uns aufgenommen wird und damit letztlich in uns steckt, unterscheidet man äußere und innere Exposition.
Die innere Exposition wird durch natürlich vorkommenden Radionukliden verursacht, die mit der Nahrung aufgenommen wird. Dazu gehören bspw. Kalium 40 und Kohlenstoff 14.
Die äußere Exposition ist bedingt durch Strahlung, die vom Boden und aus dem Himmel auf uns wirkt.
Die terrestrische Strahlung ist jene Strahlung, die aus dem Untergrund, aus den mehr oder weniger in der Tiefe der Erde liegenden Gesteinsschichten zu uns strahlt. Urgeschichtlich stammen die hier lokalisierten Radionuklide aus der Zeit, als die Erde durch das Zusammentreffen von Meteoriten entstand. Sie brachten auch instabile Elemente mit.
Die Höhenstrahlung stammt aus dem Weltall und ist durch nichts anderes zu erklären: Durch den Zerfall von Radionukliden im Kosmos werden elektromagnetische Strahlen und Teilchen freigesetzt, die auch die Erde treffen.

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