Streuung und Raster

Streustrahlung ist nicht gewünscht, aber unvermeidbar. Sie gilt es, geschickt zu minimieren.

Physikalische Grundlage der Streuung ist der Comptoneffekt. Beim Comptoneffekt handelt es sich energetisch um eine Teilabsorption von Photonenenergie durch die bestrahlte Materie. Weil das Hüllenelektron beim Comptoneffekt nicht alle Energie aufnimmt, entsteht ein neues Photon geringerer Energie (und Wellenlänge). Da dieses gestreut ist, trägt es keine Information.

Treffen gestreute Photonen auf einen Detektor, so führen sie zu einer Erhöhung des Rauschens und mindern dadurch die Bildqualität.

Eine Reduzierung der Streuung im Entstehungsprozess ist möglich durch eine geschickte Wahl der Untersuchungsparameter und eine Reduzierung der Objektdicke. Nach der Entstehung kann die Streustrahlung nur noch durch den Einsatz des Streustrahlenrasters reduziert werden.

 
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