Risikobetrachtung
Ionisierende Strahlen können helfen, aber auch Schäden am Organismus hervorrufen. Es gilt abzuwägen.
Die Anwendung ionisierender Strahlen in der Medizin erfolgt mit der Absicht, dem Patienten Gutes zu tun. Doch lässt sich kein Röntgenbild ohne Absorption und somit ohne potenzielle biologische Schäden erstellen. Und es ist auch keine Tumorbestrahlung möglich, ohne auch gesunde Zellen zu schädigen.
Sowohl im Hinblick auf die Indikationsstellung, als auch bei der Wahl der erforderlichen Dosis ist eine Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich. Hierzu ist es nötig, die Risiken zu quantifizieren und diese dem möglichen Nutzen einer Anwendung, als auch dem möglichen Schaden bei Nichtanwendung gegenüber zu stellen.


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